Aktuell

Erinnerungsanlass

Widerstand im «Waldheim»: Das banquet républicain gegen Ausschaffung vom 3. September 1986

Vor vierzig Jahren, am 3. September 1986, fand ein besonderer Anlass statt. Im «Waldheim» von Heidi und Peter Zuber in Ostermundigen versammelten sich Vertreter:innen aus politischen und intellektuellen Kreisen, um die Ausschaffung der Familie Kambua in die heutige Demokratische Republik Kongo zu verhindern. Im damaligen Zaire herrschte der Diktator Mobutu Sese Seko. Eine Gruppe von Studierenden des Historischen Instituts der Universität Bern holt dieses banquet républicain gemeinsam mit ihrer Dozentin Francesca Falk sowie eingeladenen Zeitzeug:innen aus der Vergessenheit.
Heidi und Peter Zuber wurden aufgrund ihres Engagements für geflüchtete Menschen national bekannt. Sie versteckten in ihrem Haus im Wald von Ostermundigen von der Ausschaffung bedrohte Menschen und gründeten die Aktion für abgewiesene Asylbewerber (AAA). Das Wirken des Ehepaars polarisierte. Die beiden wurden angezeigt und erhielten Morddrohungen. Sie wurden aber auch öffentlich geehrt.

Die Veranstaltung wird von MIKO des Walter Benjamin Kollegs (WBK) und der inspirierten Lehre unterstützt.

Wann
Donnerstag 3. September 2026, 17:30 bis ca. 19.30 Uhr
anschliessend Apéro in Kooperation mit dem Kulturverein Mundige bis ca. 20.30 Uhr

Wo
Tell Kultur Zentrum, Bernstrasse 101, Ostermundigen

Anmeldung
Wer dabei sein will, meldet sich bis spätestens am 26. August über diesen Link an: hist.unibe.ch/waldheim. Die Platzzahl ist beschränkt.

Poster (PDF, 172KB)

Workshop

Mobility Networks of People, Books, and Letters in Late Antiquity

Letter exchange and book circulation in Late Antiquity operated through an intricate system of mobility networks. The imperial cursus publicus, ecclesiastic messengers, official ambassadors, and private envoys formed only part of a more complex web of hierarchical, professional, and friendly connections that facilitated epistolary and literary circulation. The practical aspects and nuances of these networks were significant not only for publishing activities but also for political, religious, and social life. This workshop will explore the mechanics of epistolary exchange and book circulation in relation to human mobility networks. Our methodological framework combines historical, philological, literary, and sociological theories. The workshop aims to unite scholars studying the phenomenon of mobility from various disciplinary and methodological perspectives.

To register, please write a short email to András Handl

You can find more information about the workshop here.

 

 

Poster (PDF, 3.3 MB) Program (PDF, 1.5 MB)