In the Name of the Rose: Searching for Unknown, Lost, and Forgotten Greek Manuscripts and Texts

Forschungsprojekt “In the Name of the Rose: Searching for Unknown, Lost, and For-gotten Greek Manuscripts and Texts”, gefördert durch das Programm Spark des Schweizerischen Nationalfonds; das Projekt wird in der Biblioteca Apostolica Vaticana durchgeführt

In diesem experimentellen Projekt (Feb. 2020–Sept. 2021) geht es um eine Suchaktion nach unbekannten, verlorenen und vergessenen griechischen Handschriften und Texten in den Beständen des weltweit größten Repositoriums für griechische und byzantinische Handschriften, der Biblioteca Apostolica Vaticana im Vatikan. Die Idee einer solchen Suchaktion ist sicherlich nicht neu. Dennoch sind das Format, die Intensität und die Systematik dieses Forschungsprojekt einzigartig, insbesondere für das digitale Zeitalter, das solche Untersuchungen angeblich überflüssig macht. Einige wichtige Merkmale von Handschriften lassen sich jedoch nach wie vor nur durch die Analyse der Originalobjekte erkennen und erfassen.

Die Suchaktion konzentriert sich auf bisher nicht in gedruckten Katalogen erfasste Handschriften, die zum größten Teil kaum bekannt und/oder erforscht sind. Begonnen wird mit einer Reihe von 220 Handschriften der Sammlung Vaticani graeci, die überwiegend theologische Texte enthalten und als besonders vielversprechende Untersuchungsobjekte identifiziert wurden.
Die Quantität und Relevanz des Outputs dieses Forschungsprojekts ist nicht vorhersehbar. Eine echte Sensation wäre natürlich die Entdeckung eines unbekannten oder die Wiederentdeckung eines vermeintlich verschollenen Textes oder Manuskripts.

Seit Februar 2021 berichte ich in einem Blog in lockeren Abständen über neue Beobachtungen und Erkenntnisse (https://swissbyz.ch). An einem zweitägigen Internationalen Workshop in Rom Ende Sept./Anfang Okt. 2021 sollen die Projektergebnisse vorgestellt und deren thematische Zusammenhänge und Hintergründe gemeinsam mit Fachleuten diskutiert werden.

Projektleitung